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Einer der häufigsten Fragen von euch, die absolut berechtigtest: „Spare ich damit wirklich Heizkosten?“
Wenn das Dach (bzw. die Dachschräge) ein Schwachpunkt ist, dann ist das technisch gesehen genau der Bereich, an dem Maßnahmen oft spürbar werden können – weil hier Wärmeverluste „ganz oben im Haus“ entstehen.

Die Verbraucherzentrale bringt es auf den Punkt: Um Wärmeverluste oben zu verringern, gibt es zwei klassische Wege – Dach dämmen oder (wenn der Dachraum nicht ausgebaut ist) die oberste Geschossdecke dämmen. Das Ziel ist klar: Wärme soll im Wohnbereich bleiben, statt nach oben zu verschwinden.

Damit das nicht abstrakt bleibt, bekommst du hier zusätzlich ein konkretes Beispiel aus unserem Blog (Kunde Jens), bei dem Wirkung und Größenordnung greifbar werden.

1) Warum das Dach bei Energiekosten so oft entscheidet

Du musst keine Bauphysik studieren, um das Prinzip zu verstehen:
Wenn oben viel Wärme verloren geht, muss unten mehr nachgeheizt werden – und genau das landet am Ende auf deiner Energierechnung.

Deshalb ist das Thema auch nicht „nice to have“: Für bestimmte Bestandsfälle sieht das Gebäudeenergiegesetz (GEG) sogar eine Pflicht vor, ungedämmte oberste Geschossdecken nachträglich zu dämmen – und die Pflicht gilt als erfüllt, wenn stattdessen das darüberliegende Dach entsprechend gedämmt ist. Das zeigt, wie zentral dieser Bereich der Gebäudehülle ist.

2) Das greifbare Beispiel: Jens (Haus 1972) – was heißt das in Euro?

Wir nehmen bewusst ein reales Beispiel aus unserem Blog: Jens, Baujahr 1972, Dachfläche 100 m².

In der Beispielrechnung wird der Energieverlust über das Dach so ausgewiesen:

  • vor der Sanierung: 6.334 kWh/Jahr

  • nach der Sanierung: 1.900 kWh/Jahr

Im Beitrag ist außerdem das Ergebnis der Beispielrechnung genannt:

  • ca. 488 € pro Jahr weniger Heizkosten

  • Amortisation: nach knapp 7 Jahren

Wichtig ist die faire Einordnung: Das ist ein konkretes Beispiel mit Jens Energiepreisen und Dachflächen. In der Praxis hängt dein Ergebnis immer von Gebäudezustand, Nutzung und Energiepreisen ab. Dein Ergebnis kann also besser oder schlechter ausfallen. Aber: Das Jens-Beispiel zeigt sehr klar, dass es nicht um „ein bisschen besser“ geht, sondern dass sich ein schwaches Dach in den laufenden Kosten bemerkbar machen kann – und eine Verbesserung entsprechend auch.

3) Warum viele bei „Dachsanierung“ zögern (und was an der Sorge stimmt)

Viele verbinden „Dach sanieren“ automatisch mit einer staatlich geförderten Dachsanierung, die durch einen Handwerksbetrieb umgesetzt wird – häufig mit wesentlich mehr Projektaufwand: Angebote, Nachweise, Abläufe.

Dass dieser Prozess existiert, ist kein Mythos: Das BAFA beschreibt für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) im Ablauf explizit, dass vor Antragstellung Angebote von einem Fachunternehmen eingeholt werden müssen; für einige Fördermaßnahmen ist außerdem ein Energieeffizienz-Experte erforderlich.

Heißt: Förderung kann sinnvoll sein – ist aber oft ein eigenes Projekt. Und genau deshalb ist die Kernfrage so wichtig: „Bringt es spürbar was – und lohnt sich das?“
Ein Beispiel wie Jens ist dafür so wertvoll, weil es die Diskussion vom Gefühl zurück auf etwas Konkretes holt.

4) Eine einfache Einordnung: Wann ist die Chance auf spürbare Heizkosten-Senkung besonders hoch?

Diese Indikatoren sind in der Praxis oft ziemlich zuverlässig:

  • Obergeschoss oder Dachgeschoss ist beheizt (Wohnfläche, Homeoffice, Kinderzimmer etc.)

  • im Winter: kühl bzw. schwer warm zu bekommen

  • im Sommer: oben überhitzt es stark

  • große Temperaturunterschiede zwischen Erdgeschoss und Dach/Obergeschoss

Wenn du dich hier wiederfindest, ist das Dach sehr häufig ein echter Hebel für Energiekosten – und genau dafür ist eine Lösung an der Dachschräge relevant.

Fazit

Die Frage „Rentiert sich FX5?“ ist keine Kleinigkeit – sie entscheidet, ob du’s machst oder nicht.
Technisch ist das Dach einer der zentralen Bereiche, um Wärmeverluste „ganz oben im Haus“ zu verringern. Und das Jens-Beispiel zeigt eine greifbare Größenordnung: im Beispiel rund 488 € pro Jahr weniger Heizkosten und Amortisation nach knapp 7 Jahren.

Wenn du den Case komplett sehen willst, inkl. Ausgangslage und Annahmen, findest du ihn hier (Link in den Quellen).

Quellen

  1. Friedwil – „Energetische Dachsanierung – Mit FRIEDWIL FX5 dein Dach clever sanieren und Heizkosten sparen“
    https://friedwil.de/blogs/blog/energetische-dachsanierung-mit-friedwil-fx5-dein-dach-clever-sanieren-und-heizkosten-sparen

  2. Verbraucherzentrale – „Wärmedämmung für Dach, Fassade und Keller spart Energie“
    https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/energetische-sanierung/waermedaemmung-fuer-dach-fassade-und-keller-spart-energie-39851

  3. BAFA – „Informationen für Antragstellende“ (Ablauf: Angebote Fachunternehmen, ggf. Energieeffizienz-Experte)
    https://www.bafa.de/DE/Energie/Effiziente_Gebaeude/Informationen_fuer_Antragstellende/informationen_fuer_antragstellende_node.html